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Der Einfluss der Auswahl des Luftkompressors auf die Arbeitseffizienz der Bohranlage

Sep 05, 2024

1. Ausrüstungsbezogene Faktoren
Einer davon ist der Einfluss des Bohrdrucks auf die Bohrgeschwindigkeit. Der Bohrdruck bezieht sich auf den Druck, den die Bohrkrone auf das Medium ausübt, nachdem verschiedene Widerstände von der von der Bohranlage abgegebenen Vorschubkraft abgezogen wurden. Die Praxis hat gezeigt, dass unter bestimmten Bohrbedingungen der Bohrdruck über einen großen Bereich linear mit der Bohrgeschwindigkeit zusammenhängt. Wenn der Bohrdruckwert vor Punkt 1 liegt, ist die Bohrgeschwindigkeit aufgrund des niedrigen Drucks zu langsam. Nach Punkt 2 ist der Bohrdruck zu hoch und der Bohrer schneidet das Medium nicht vollständig, was zu einem erhöhten Schlackenaustrag, einer schlechten Kühlwirkung des Bohrers, erhöhtem Verschleiß und einer schlechteren Bohrwirkung führt.

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Der zweite ist der Einfluss der Drehzahl auf die Bohrgeschwindigkeit. Die von der Bohranlage ausgegebene Drehzahl stellt die Geschwindigkeit dar, mit der der Bohrer das Medium am Boden des Lochs schneidet. Theoretisch erhöht sich die Bohrgeschwindigkeit mit zunehmender Drehzahl, in der Praxis besteht jedoch kein linearer Zusammenhang zwischen beiden. Die Bohrgeschwindigkeit hat einen kritischen Wert und wird ab diesem Wert durch die Erhöhung der Drehzahl nicht erhöht, sondern verringert. Der Hauptgrund dafür ist, dass der Bohrer eine kurze Wechselwirkungszeit mit der Oberfläche des Mediums hat, was sich auf die Eindringtiefe auswirkt. Gleichzeitig führt die hohe Drehzahl zu einem Temperaturanstieg am Bohrlochgrund und der Verschleiß der Bohrkrone nimmt zu. Der Zusammenhang zwischen Bohrgeschwindigkeit und Rotationsgeschwindigkeit ist in Medien mit geringen abrasiven Eigenschaften grundsätzlich linear. Das Verhältnis zwischen mittlerer Bohrgeschwindigkeit und Drehgeschwindigkeit verlangsamt sich mit zunehmender Drehgeschwindigkeit allmählich, und das Ausmaß der Abnahme der Bohrgeschwindigkeit variiert je nach Gesteinsart, Bohrdruck und Bohrwerkzeugform.
2. Objektive externe Faktoren
Erstens erfordern unterschiedliche Materialien und Bohrergrößen unterschiedliche Anpassungsgeschwindigkeiten beim Bohren in unterschiedliche Medien, da sonst die Effizienz nicht voll ausgenutzt werden kann. Beispielsweise erfordert ein oberflächenmontierter 94-mm-Diamantbohrer im Allgemeinen eine Ausgangsgeschwindigkeit von 260-600 U/min, während ein imprägnierter Bohrer eine Ausgangsgeschwindigkeit von 350-700 U/min erfordert. Die Auswahl sollte auf den Merkmalen zur Verbesserung der Effizienz basieren.
Zweitens wird beim Bau einer vollhydraulischen Bohranlage im Allgemeinen Druckluft oder Druckwasser verwendet, um den Bohrlochboden zu spülen und Bohrschutt abzuleiten. Jedes Medium hat seine eigenen Vor- und Nachteile und kann je nach Bedarf ausgewählt werden. Wenn jedoch beim Bohren in einem großen Winkel (+30 Grad oder mehr) der Druckwasser-Schlackenaustrag verwendet wird, fließt das Wasser in der Bohrstange aufgrund der Schwerkraft zurück. Es dauert lange, bis das Wasser nach dem Einsetzen der Bohrstange zum Boden des Lochs gelangt, und für Tieflochbohrungen wird mehr Zeit benötigt, was sich auf die Bohrgeschwindigkeit auswirkt. Wenn es die Bedingungen zulassen, kann daher zwischen mehreren Bohrstangen ein Einweg-Rückschlagventil angebracht werden, um sicherzustellen, dass das Schlackenwasser nicht zurückfließt, und um die Bohrgeschwindigkeit zu verbessern;
Drittens haben Qualität und Durchflussmenge der Spülflüssigkeit aus den Bohrwerkzeugen einen gewissen Einfluss auf die Bohrgeschwindigkeit. Öffentlich zugänglichen Daten zufolge nimmt die Viskosität der Spülflüssigkeit ab und eine Erhöhung des Spülflüssigkeitsdurchflusses erhöht auch die Bohrgeschwindigkeit. Daher kann die Auswahl der geeigneten Spülflüssigkeit die Bohrgeschwindigkeit verbessern.

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